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Pseudarthrose
Eine Pseudarthrose entsteht, wenn nach einem Knochenbruch beide Flächen nicht wieder richtig zusammenwachsen. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Meist entsteht eine Pseudarthrose dadurch, dass der gebrochene Knochen sowie seine angrenzenden Gelenke nicht lange genug ruhiggestellt wurden. Symptome dieser Falschgelenkbildung sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Pseudarthrosen können in der Regel durch einen Gips, der lang genug ist und eine ausreichende Zeit angebracht bleibt, vermieden werden. Besonders das Kahnbein, ein Handwurzelknochen, ist sehr anfällig für Pseudarthrosen. Bei einer Fraktur dieses Knochens sollte also der gesamte Arm bis hinauf zur Schulter eingegipst werden. Nur so kann eine ausreichende Ruhigstellung der Fraktur gewährleistet werden. Die Therapie einer Pseudarthrose ist oft langwierig und schwierig. Manchmal muss auch chirurgisch eingegriffen werden, um eine Frakturheilung zu ermöglichen.