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Schnappatmung
Als Schnappatmung bezeichnet man in der Medizin eine lebensbedrohliche Atemstörung, die gekennzeichnet ist durch vereinzelte, tiefe, schnappende Atemzüge mit langen Pausen. Trotz vorhandener Atmung läuft der Patient blau an, was ein Zeichen für Sauerstoffmangel ist. Oft geht diese Form der Atmung einem Atemstillstand voraus. Meist leiden die Patienten an schweren Herz- oder Lungenerkrankungen oder haben eine Überdosis an Betäubungsmitteln eingenommen. Die Schnappatmung stellt eine absolute Notfallsituation dar, bei der Reanimationsbedarf besteht. Der Patient sollte stabil gelagert werden und es sollte eine Beatmung, wenn möglich mit zusätzlicher Sauerstoffgabe, erfolgen.