ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Reye-Syndrom
Das Reye-Syndrom tritt nach Virusinfektionen auf, die mit Acetylsalicylsäure behandelt wurden. Meist betrifft es Kinder im Alter von vier bis neun Jahren. Bei dem Reye-Syndrom handelt es sich um eine Hepatoenzephalopathie, also um eine Erkrankung der Leber und des Gehirns. Meist bekommen die Kinder hohes Fieber, Erbrechen und Krämpfe. Im weiteren Verlauf können sie auch ins Koma fallen, nicht selten entsteht zusätzlich ein Hirnödem. Die ursächliche Wirkung der Acetylsalicylsäure (siehe "Acetylsalicylsäure") ist nicht belegt, da sie jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, sollten Kinder unter 14 Jahren keine Aspirin o.Ä. erhalten. Zur Behandlung von Fieber und Schmerzen stehen andere Präparate, z.B. Paracetamol, zur Verfügung.