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Lungenentzündung
Die Lungenentzündung bezeichnet eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes, die vielfältige Ursachen haben kann. Neben Bakterien (hauptsächlich Pneumokokken) kommen auch Pilze, Viren oder Parasiten als Erreger in Frage. Weitere Faktoren, die die Entstehung einer Lungenentzündung begünstigen, sind chronische Grunderkrankungen der Lunge (z.B. Mukoviszidose), Immunschwäche (z.B. durch AIDS, Chemotherapie, vorangegangene Infektionen), ein Krebsleiden, Zuckerkrankheit, Alkoholismus, Rauchen, Allergien oder ein höheres Alter. Auch längere Bettlägerigkeit kann zu einer Lungenentzündung führen. Diese äußert sich meist zunächst durch Husten und Atemnot, später auch durch eitrigen Auswurf, Fieber, Schüttelfrost und erhöhten Puls.
Eine Lungenentzündung wird je nach Ursache sehr unterschiedlich behandelt. Allgemein kann man sagen, dass fiebersenkende Maßnahmen, zusammen mit hustenstillenden und schleimlösenden Medikamenten, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Bettruhe schon zu einer deutlichen Besserung führen. Zusätzlich kann ein Antibiotikum (siehe "Antibiotikum") sinnvoll sein. Für immunschwache Patienten gibt es vorbeugend die Möglichkeit einer Pneumokokken- oder Grippeimpfung.