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Elektrokrampftherapie
Die Elektrokrampftherapie, kurz EKT, ist ein bis heute in der Bevölkerung umstrittenes Verfahren, welches in der Psychiatrie angewandt wird. Hierbei wird unter Vollnarkose mittels Strom bei dem Patienten ein Krampfanfall ausgelöst. Der Patient spürt - entgegen einer weitverbreiteten Meinung - hiervon nichts. Die EKT ist ein wirksames Verfahren bei der Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen. Der genaue Wirkmechanismus ist jedoch nach wie vor nicht geklärt. In der Regel gehen mit ihr weniger Nebenwirkungen einher als mit den meisten Psychopharmaka. Durch einige Filme, die ein verzerrtes oder veraltetes Bild von ihr zeigen, ist sie sehr in Verruf geraten und wurde etliche Jahre gar nicht durchgeführt. Wegen ihrer guten Erfolge ist sie jedoch heutzutage wieder Mittel der Wahl bei manchen psychischen Krankheiten. Die Nebenwirkungen sind wenige, hauptsächlich kann es zu Kopfschmerzen sowie zu einem kurzzeitigen Gedächtnisverlust kommen.