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Stockholm-Syndrom
Das Stockholm-Syndrom bezeichnet in der Wissenschaft die Tatsache, dass eine Geisel während der Dauer ihrer Geiselhaft Zuneigung zu ihrem Entführer verspürt. Dieses psychologische Phänomen kann sogar so weit gehen, dass Täter und Opfer sich ineinander verlieben und heiraten. Aus psychologischer Sicht sind die Ursachen für dieses paradoxe Verhalten noch nicht endgültig geklärt. Bekanntestes Beispiel aus jüngerer Zeit ist der Fall der achtzehnjährigen Natascha Kampusch aus Österreich, die Psychologen zufolge während ihrer achtjährigen Gefangenschaft Zuneigung zu ihrem Entführer entwickelte.