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Thalidomid-Embryopathie
Die Thalidomid-Embryopathie ist eine vorgeburtliche Schädigung, die auftritt, wenn die Mutter während der Schwangerschaft das Medikament Thalidomid, besser bekannt als Contergan, einnimmt. Besonders in den 50er Jahren führte die Einnahme dieses Medikamentes zu zahlreichen schweren Schäden an Neugeborenen. Diese zeigten und zeigen unterschiedliche Ausmaße einer Phokomelie (siehe "Phokomelie") bis hin zum völligen Fehlen der Arme oder Beine. Ausschlaggebend für das Maß der Behinderung ist die Phase der Schwangerschaft zum Einnahmezeitpunkt. Heutzutage darf Thalidomid nur noch selten und nach strengen Kriterien verordnet werden.