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Röteln


Die Röteln sind eine im Allgemeinen harmlose Virusinfektion und gehören zu den Kinderkrankheiten. Sie machen sich 14-21 Tage nach Tröpfcheninfektion zunächst durch Fieber bemerkbar. Gleichzeitig können die Lymphknoten anschwellen und es kommt dann zum typischen Rötelnausschlag, der rosarot gefärbt ist und nach zwei bis drei Tagen bereits verblasst. Die Krankheit tritt am häufigsten bei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren auf und macht außer den hier beschriebenen Symptomen meist keine Beschwerden. Röteln können jedoch auch im Erwachsenenalter auftreten. Wenn eine Frau während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt, besteht für das noch ungeborene Kind Lebensgefahr bzw. die Gefahr einer schweren Missbildung; daher besteht in Deutschland für die Röteln eine allgemeine Impfempfehlung, die Frauen im Besonderen wahrnehmen sollten.