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Glasgow-Komaskala
Die Glasgow-Komaskala ist eine Skala, mit deren Hilfe sich relativ rasch abschätzen lässt, wie schwer ein Mensch bewusstseinsgetrübt ist. Sie wird vor allem im Rettungsdienst angewandt und ermöglicht es den Rettungssanitätern und Notärzten, im Krankenhaus eine sehr genaue Beschreibung des Zustands des Patienten zu geben. Bewertet werden in der Glasgow-Komaskala das Augenöffnen, die sprachliche Reaktion auf Ansprache und die Bewegungsreaktion. Für diese drei Kriterien werden jeweils Punkte vergeben, deren Summe von 3 bis 15 reichen kann. Ein Ergebnis von unter 8 Punkten gilt als akut gefährlich. Wird die Erhebung der Glasgow-Komaskala wiederholt, dann kann auch überprüft werden, ob sich der Zustand des Patienten verbessert oder verschlechtert.