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Hymenalatresie
Die Hymenalatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das Jungfernhäutchen (=Hymen) den Scheideneingang komplett verschließt. Meist wird dies von den jungen Mädchen erst bei Beginn der Pubertät bemerkt, wenn die Menarche ausbleibt. Da die Regelblutungen im Körper jedoch trotzdem stattfinden, kann es zu einem Blutstau in der Scheide und Gebärmutter kommen. Dieser kann zu stärksten Schmerzen im Unterleib führen und muss dann unmittelbar chirurgisch behoben werden. Hierbei wird das Hymen eröffnet und das Blut abgesaugt. Weitere Probleme beim Wasserlassen, Geschlechtsverkehr oder bei der Geburt eines Kindes bestehen dann jedoch in der Regel nicht.