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AIDS
Der Name AIDS ist eigentlich eine Abkürzung für "acquired immunodeficiency syndrome" - zu Deutsch: Erworbenes Immunschwächesyndrom. AIDS bezeichnet eine virusbedingte Immunschwäche, die sich in vielfältigen Infektionen äußert. Ursache ist das Humane Immundefizienzvirus (HIV), welches die Abwehrzellen des Körpers befällt und zerstört. Der Körper ist dann zunehmend nicht mehr dazu in der Lage, oft banale Infektionen abzuwehren. Das HI-Virus wird durch Blut und Körperflüssigkeiten übertragen. Nach Infektion mit dem HI-Virus tritt häufig zunächst eine Art Grippe auf, die nach Tagen oder wenigen Wochen wieder verschwindet. Danach ist der Patient in den meisten Fällen über Jahre hinweg symptomfrei; in dieser Zeit spricht man nur von HIV, nicht von AIDS. AIDS bezeichnet die akute Erkrankung, die sich in vielen Symptomen äußert und nach Zusammenbruch des Immunsystems auftritt. Häufig kommt es zu Lungenentzündungen, Hautkrebs und Pilzerkrankungen. Durch eine gute medikamentöse Therapie ist man heutzutage in der Lage, nach HIV-Infektion die Krankheit AIDS hinauszuzögern. Eine Impfung sowie ein Heilmittel für HIV bzw. AIDS existiert jedoch derzeit- entgegen vielen Gerüchten- noch nicht.