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Entzugssyndrom
Als Entzugssyndrom bezeichnet man ein Krankheitsbild, welches nach Absetzen von Suchtmitteln auftreten kann. Dieses äußert sich vor allem durch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schlafstörungen, Halluzinationen, Krampfanfälle und psychische Veränderungen (oft in aggressiver Richtung). Es kann jedoch auch zu lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufstörungen kommen. Die alte Methode des "cold turkey"-Entzugs wird daher heutzutage nur noch selten angewandt. Ein Drogenentzug sollte immer unter engmaschiger medizinischer Überwachung und wenn nötig mit Medikamentengabe durchgeführt werden.