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Malignität
Als Malignität bezeichnet man die Neigung einer Erkrankung, fortzuschreiten oder zu zerstören. Besonders in der Tumordiagnostik und -therapie ist die Malignität ein wichtiges Kriterium, da sie die folgende Therapie maßgeblich beeiflusst. Ist ein Geschwulst benigne, dann wird es nur auf Wunsch bzw. bei großer Größe oder anderen Komplikationen entfernt. Ein maligner Tumor hingegen muss bei jeder Größe sobald wie möglich operiert oder mit Strahlen-/Chemotherapie behandelt werden, wenn noch eine Heilungschance besteht. Auch bei bestehender Malignität gibt es jedoch noch Unterschiede. So kann ein Tumor mit sehr niedriger Malignität über Jahre hinweg kaum an Größe zunehmen, während ein hochmaligner Tumor innerhalb von Wochen sehr viel gesundes Gewebe zerstören kann.