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Sattelnase
Als Sattelnase bezeichnet man ein Phänomen, welches vor allem bei zwei Erkrankungen auftritt: der Syphilis und der Wegener-Granulomatose. Bei diesen Erkrankungen kommt es zur Zerstörung des Knorpels, welcher etwa zwei Dritteln der Nase Form und Stabilität verleiht. Weicht dieser auf, dann kommt es zum Absinken des Weichteilgewebes nach unten und das Ende des knöchernen Nasenbeins wird als Stufe sichtbar. Neben der psychischen Belastung, die eine solche Entstellung bewirkt, steht auch die in beiden Fällen nicht harmlose Grunderkrankung im Vordergrund. Eine Nasenrekonstruktion ist bei diesen Erkrankungen nur manchmal möglich.