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Gürtelrose
Die Gürtelrose, die auch als Herpes zoster bezeichnet wird, ist eine Viruserkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Während dieses Virus bei Kindern nur zu den bekannten und harmlosen Windpocken führt, bewirkt es bei Erwachsenen eine schmerzhafte Nervenentzündung. Zusätzlich können Fieber, Müdigkeit und ein roter Hautausschlag mit Bläschenbildung auftreten. Eine Herpes zoster-Infektion dauert in der Regel etwa 14 Tage. Sind sensible Nerven wie z.B. der Gesichtsnerv betroffen, dann können diese auch noch lange Zeit nach der Erkrankung schmerzhaft bleiben. Die Therapie einer Gürtelrose besteht im Wesentlichen zum einen aus antiviraler Medikation und zum anderen aus Schmerzmitteln.