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Hyperventilation
Beginnt der Körper, durch vermehrte und vertiefte Atmung mehr Sauerstoff aufzunehmen, als er benötigt, dann nennt man diesen Vorgang Hyperventilation. Menschen beginnen oft zu hyperventilieren, wenn sie unter Stress stehen oder einer psychischen Belastung ausgesetzt sind. Aber auch manche Sportler (Radfahrer, Taucher) hyperventilieren kurz vor einem Wettbewerb, da dies den Atemantrieb unterdrücken kann. Hyperventilation kann jedoch schwere Nebenwirkungen haben. Durch eine Verschiebung im Säure-Base-Haushalt kommt es häufig zu Bewußtseinseintrübungen, Kribbeln in den Händen, Pfötchenstellung, Taubheitsgefühl im Mundbereich, Schwindel und Panik. Da Patienten meist nicht wieder von allein aufhören, zu hyperventilieren, kann es hilfreich sein, ihnen eine Plastiktüte vor den Mund zu halten. Hierdurch atmen sie sauerstoffärmere Luft ein und der Säure-Base-Status reguliert sich wieder. Die Symptome verschwinden dann meist sehr rasch von alleine.