ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Schlafapnoe-Syndrom
Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine in Deutschland relativ weit verbreitete Erkrankung, bei der es zu Atemstillstandsphasen während des Schlafens kommt. Diese sind dem Patienten nicht bewußt und werden meist eher vom Lebenspartner oder den Eltern bemerkt. Der Patient selbst bemerkt an Symptomen vorwiegend einen sehr wenig erholsamen Schlaf, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und depressive Verstimmungen. Angehörige berichten darüber hinaus häufig, dass der Patient stark schnarche und häufig sekunden- bis minutenlang mit dem Atmen aussetze. Auffällig ist, dass Apnoe-Patienten häufig übergewichtig sind und in vielen Fällen größere Mengen an Alkohol konsumieren. Ein Apnoe-Syndrom kann in einem Schlaflabor gut diagnostiziert werden. Zu den Behandlungsmethoden gehören Gewichtsreduktion, Alkoholverzicht sowie in manchen Fällen spezielle Schlafmasken oder Atemgeräte. Eine Therapie ist immer sinnvoll,da das Apnoe-Syndrom langfristig zu Diabetes, Bluthochdruck u.ä. führen kann.