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Waterhouse-Friderichsen-Syndrom
Das Waterhouse-Friderichsen-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die als Komplikation bei einer schweren bakteriellen Infektion, z.B. durch Meningokokken oder Pneumokokken, auftreten kann und vor allem Kinder betrifft. Hierbei kommt es zu einem Kreislaufschock, zu Blutgerinnungsstörungen mit Einblutungen in Haut und Schleimhaut, zu Schäden an der Nebennierenrinde, Fieber und Koma. Dieser Zustand führt unbehandelt immer zum Tod und muss sofort notfallmäßig versorgt werden. Durch die Gabe verschiedener Medikamente und Hormone kann ein Teil der Patienten gerettet werden, die Sterblichkeit liegt jedoch dennoch bei etwa 50%.