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Ehlers-Danlos-Syndrom
Das Ehlers-Danlos-Syndrom ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von ca. 9 verschiedenen Bindegewebserkrankungen, welche alle genetisch bedingt sind und eine erhöhte Dehnbarkeit und Zerreißbarkeit der Haut hervorrufen. Am häufigsten sind Ehlers-Danlos-Syndrom I und II, welche beide autosomal dominant vererbt werden.
Das Ehlers-Danlos-Syndrom äußert sich in einer Überelastizität der Haut und des Bindegewebes, welche zu Zerreißen der Haut, Überstreckbarkeit der Gelenke, Herzklappenschäden, Aortenaneurysma und abnormer Blutungsneigung führen kann.
Die betroffenen Patienten haben eine normale Lebenserwartung, sollten jedoch regelmäßig Herz und Gefäße untersuchen lassen.