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Edwards-Syndrom
Das Edwards-Syndrom ist eine Behinderung, die aufgrund einer Genommutation entsteht, bei der das Chromosom Nr. 18 in jeder Zelle dreimal statt zweimal vorliegt. Es handelt sich hierbei um eine Behinderung, welche derzeit unheilbar ist und zu vielfältigen körperlichen Beeinträchtigungen mit einer Verkürzung der Lebensdauer führt.
 Das Edwards-Syndrom tritt sehr selten auf und betrifft in 75% der Fälle Mädchen, wobei die Ursache hierfür ungeklärt ist.
Zu den häufigen Fehlbildungen, die mit einem Edwards-Syndrom einhergehen, gehören Herzfehler, Hirnzysten, Minderwuchs, Schädel- und Gesichtsfehlbildungen, Fehlbildungen der Arm- und Beinknochen, ein Wasserkopf sowie Organstörungen des Magen-Darm- Traktes. Zusätzlich bemerkt man eine starke Intelligenzminderung und Muskelschwäche. Die überwiegende Mehrheit der Edwards-Syndrom-Patienten kann nicht sprechen.
Die Lebenserwartung dieser Patienten ist relativ gering, die meisten solcher Kinder versterben bereits im Mutterleib oder im ersten Lebensjahr, nur einige wenige erreichen das Jugend- oder junge Erwachsenenalter.
Trisomie 18 kann bisher nicht geheilt werden, manche Fehlbildungen und Fehlfunktionen können jedoch operativ korrigiert werden, um die Lebenserwartung dieser Patienten zu erhöhen.