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Gangrän

Als Gangrän bezeichnet man eine Zerstörung von Körpergewebe, welche durch Minderdurchblutung hervorgerufen wird. Man unterscheidet im allgemeinen trockene Gangrän, bei der es zu einer schwärzlich verfärbten, lederartigen Austrocknung des Gewebes kommt, und eine feuchte Gangrän, welche mit Bakterien infiziert ist und bei der sich das Gewebe entzündet, verfärbt und verflüssigt. Vor allem bei Diabetikern und im Rahmen einer arteriellen Verschlusskrankheit kommt Gangrän in Deutschland sehr häufig vor. Die Therapie besteht generell in einer Entfernung des zerstörten Gewebes, bei ausgedehnten Befunden kann eine Amputation notwendig sein.