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Gefäßverschluss
Als Gefäßverschluss bezeichnet man einen teilweisen bis vollständigen Verschluss eines oder mehrerer Gefäße durch geronnenes Blut. Am häufigsten und bekanntesten ist die tiefe Beinvenenthrombose.
Symptome sind plötzlich eintretende starke Schmerzen, Fieber, eine Schwellung des betroffenen Bereichs, Erwärmung, Rötung sowie mangelnde Beweglichkeit, falls Arm- oder Beingefäße betroffen sind.
Die häufigsten Ursachen bzw. begünstigenden Faktoren für einen Gefäßverschluss sind mangelnde Bewegung (z.B. Gipsbein, langer Flug), Krampfadern (siehe "Krampfadern"), hormonelle Empfängnisverhütung, Rauchen, Diabetes, Schwangerschaft u.v.m., wobei diese Faktoren oft erst in Kombination ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko darstellen.
Ein akuter Gefäßverschluss wird durch blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Heparin) und Stützstrümpfe oder elastische Binden therapiert, eine strenge Bettruhe kann erforderlich sein.