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Rachitis

Die Rachitis ist eine Knochenerkrankung, die vor allem bei Kindern auftritt und auf einem Calcium- und Phosphatmangel beruht. Es kommt zu einer Störung im Calciumstoffwechsel und dadurch zu einer gestörten Knochenentwicklung mit Skelettveränderungen. Erste Symptome zeigen sich meist ca. zwei bis drei Monate nach der Geburt mit Unruhe, Schreckhaftigkeit und verstärktem Schwitzen. Später kommen sehr schlaffe Muskulatur, evtl. Krämpfe, Verstopfung und eine sehr weiche Schädeldecke hinzu.Mit zunehmendem Alter und Wachstum kommt es zu vielzähligen Skelettveränderungen an Schädel, Armen, Beinen, Rippen und Becken. Zusätzlich ist die Zahnentwicklung verzögert.
Die Behandlung einer Rachitis besteht aus der Gabe von Vitamin D, welches die Aufnahme von Calcium und Phosphat erhöht. Entstandene Knochendefekte lassen sich jedoch nur noch unvollständig korrigieren.