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Dupuytren´sche Erkrankung

Unter der Haut der Handfläche befindet sich eine weitere, derbe, bindegewebige Haut, die sogenannte Palmaraponeurose. Aus ungeklärter Ursache kommt es bei manchen Patienten zur Verdickung und Knötchenbildung dieser Haut. Dies wird als Morbus Dupuytren bezeichnet. Da die Beugesehnen der Finger mit der Palmaraponeurose in unmittelbarem Kontakt stehen, kann es im Verlauf der Erkrankung zu einer Verkrümmung der Finger kommen. Männer sind von dieser Krankheit häufiger betroffen als Frauen, wobei manchmal das Bindegewebe von Füßen (Morbus Ledderhose) und Penis (Induratio penis pastica) ebenfalls erkrankt ist. Bei Alkoholikern und Diabetikern tritt die Krankheit gehäuft auf. Die Therapie beschränkt sich auf die operative Entfernung der erkrankten Aponeurose, die Ursache der Erkrankung kann jedoch nicht bekämpft werden.