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Querschnittlähmung


Die Querschnittlähmung ist ein Sammelbegriff für verschiedene Symptome, die entstehen, wenn die Nervenleitung des Rückenmarks unterbrochen ist. Hierzu zählen sowohl motorische als auch sensible und vegetative (z.B. Schweißbildung, Blasen- und Mastdarmfunktion) Ausfallerscheinungen. Neben der Verletzung des Rückenmarks kann auch ein Tumor oder eine Nervenerkrankung wie Multiple Sklerose zu einer Querschnittlähmung führen. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen kompletter Lähmung, also Ausfall sämtlicher motorischen, sensiblen und vegetativen Funktionen unterhalb der beschädigten Rückenmarksstelle, und inkompletter Lähmung, wenn nur teilweise Ausfälle bestehen. Nach Unfällen, die das Rückenmark mit betroffen haben, kann manchmal auch eine vorübergehende Querschnittlähmung auftreten, die sich im Laufe von Wochen oder Monaten wieder zurückbildet.