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Hepatorenales Syndrom

Unter der Bezeichnung Hepatorenales Syndrom sind eine Reihe unterschiedlicher Symptome zusammengefasst, die eine temporäre Niereninsuffizienz in Kombination mit einer schweren Lebererkrankung umfassen. Man unterscheidet zwei Typen des hepatorenalen Syndroms, bei denen die erste Form durch eine akute Peritonitis ausgelöst wird und, rasch fortschreitend, nach wenigen Wochen ein lebensbedrohliches Stadium erreicht. Bei der zweiten Form schreitet die Niereninsuffizienz nur langsam voran, zugleich ist die Leberfunktion noch gut erhalten. Diese Form erreicht erst nach mehreren Monaten ein lebensbedrohliches Stadium. Die Ursache für das Syndrom ist meist eine eingeschränkte Leberfunktion und daraus folgend eine Störung des Natrium- und Wasserhaushaltes. Dementsprechend geht es bei einer Behandlung darum, die auslösenden Faktoren zu beseitigen und den Säure-Basen-Haushalt zu korrigieren. In den meisten Fällen ist eine Lebertransplantation die erfolgreichste Therapie.