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Ormond-Syndrom

Unter dem Begriff Ormond-Syndrom bzw. Retroperitonealfibrose versteht man eine seltene Krankheit, bei der sich Bindegewebe zwischen dem hinteren Bauchfell und der Wirbelsäule diffus vermehrt. Dabei werden Blutgefäße, Harnleiter und Nerven schrittweise eingeschlossen und gequetscht. Bei einer Therapie muss dementsprechend u.a. der Harnfluss wiederhergestellt werden, z.B. mittels eines Katheters oder durch einen chirurgischen Eingriff. Es gibt z. Zt. noch keine spezielle medikamentöse Therapie des Ormond-Syndroms, allerdings sind in der Vergangenheit gute Ergebnisse mit Immunsuppressiva erzielt worden.