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Inselzelltransplantation

Die Inselzelltransplantation ist ein operatives Verfahren, das sich noch im experimentellen Stadium befindet. Ziel der Transplantation ist es, bestimmte Zellverbände (sogenannte Langerhans-Inseln) aus der Bauspeicheldrüse eines lebenden Spenders minimal-invasiv zu entnehmen und diese in die Leber eines Empfängers einzupflanzen, um eine körpereigene Insulinproduktion bei Diabetes mellitus wiederherstellen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es für Spender und Empfänger sehr schonend ist, gleichzeitig wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht. Dazu ist es notwendig, dass die Spenderzellen in der Leber des Empfängers festwachsen und dort neue Langerhans-Inseln bilden. Die möglichen Komplikationen oder Abstoßungsreaktionen der traditionellen chirurgischen Eingriffe werden minimiert.