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Vierundzwanzig-Stunden-Säuremessung
Bei der 24 Stunden-Säuremessung handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren, zusätzlich zur Magenspiegelung bei Sodbrennen angewandt wird, um die Diagnose zu sichern. Hierbei wird dem Patienten eine Kapsel in die Speiseröhrenschleimhaut gelegt, welche über 24 Stunden kontinuierlich den pH-Wert in der Speiseröhre misst. Dieser sollte im Normalfall nicht unter 4 liegen. Die Kapsel sendet die gemessenen Daten an ein Registrierungsgerät, welches sich in der Nähe befindet. Liegen mehrere gemessene Werte unter pH4, dann handelt es sich um einen deutlichen gastroösophagealen Reflux. Diese Untersuchung ersetzt nicht die Magenspiegelung, welche bei dauerhaften oder starken Magenbeschwerden immer erfolgen sollte.