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Hypernatriämie
Mit Hypernatriämie wird eine Störung des Elektrolytgleichgewichtes im Blut bezeichnet, bei der der Natriumspiegel im Blutserum krankhaft erhöht ist (>150 mmol/l). Eine Hypernatriämie tritt unabhängig von anderen Erkrankungen selten auf, da sie mit einer starken Dehydration des Körpers verbunden ist, bei der der Körper mehr Wasser als Salz verliert. Zu einer Hypernatriämie kann es auch durch das Trinken von Salzwasser kommen. So kann eine Hypernatriämie neben mangelnder Flüssigkeitszufuhr (besonders bei Neugeborenen und alten Menschen) eine Reihe anderer Krankheiten als Ursache haben. Zu diesen gehören u.a. Hyperpyrexie, Diabetes mellitus, Diabetes insipidus, Conn-Syndrom oder Cushing-Syndrom. Eine Hypernatriämie ist nicht leicht zu erkennen, da die äußerlichen Symptome diffus sind: Übelkeit, Ödeme, Krampfanfälle, Benommenheit und Koma. Eine akute Hypernatriämie muss rasch durch die Infusion einer serumisotonen Elektrolytlösung korrigiert werden, eine dauerhafte Therapie wird bei der jeweiligen Grunderkrankung ansetzen.