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Empfängnisverhütung


Als Empfängnisverhütung bezeichnet man verschiedene Methoden, die sicherstellen sollen, dass es beim Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft der Frau kommt. Man unterscheidet hierbei die natürlichen Kontrazeptiva, wie z.B. die Temperatur-, Kalender- oder Zervixschleimmethode; mechanische Methoden, wie das Kondom oder das Intrauterinpessar; hormonelle Verhütung, z.B. durch die Antibabypille (siehe „Antibabypille“), den Vaginalring, ein Hormonimplantat oder –pflaster; sowie chemische Methoden wie spermienabtötende Zäpfchen oder Vaginalschaum. Die Sicherheit der einzelnen Verhütungsmethoden wird mittels des sogenannten Pearl-Index (siehe „Pearl-Index“) angegeben. Die sicherste Möglichkeit der Empfängnisverhütung stellt die Sterilisation des Mannes oder der Frau dar (siehe „Sterilisation“), die jedoch nur schwer rückgängig zu machen ist. Nur das Kondom schützt zusätzlich vor der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten sowie HIV oder Hepatitis.