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Tic
Ein Tic ist das unwillkürliche, regel- oder unregelmäßig wiederkehrende motorische Zucken einzelner Muskeln oder Muskelgruppen. Hierbei kann es auch zu ungewollten Lautäußerungen kommen. Tics reichen von unwillkürlichem Blinzeln oder Augenbrauen hochziehen über Schmatzen und Grimassieren bis hin zu Verkrümmungen des ganzen Körpers, obszönen Kommentaren, Wiederholungen gesprochener Sätze oder Worte sowie Selbstverletzungen. Der betroffene Patient kann sowohl den Zeitpunkt des Auftretens als auch den des Verschwindens eines Tics nicht kontrollieren. Tics treten zumeist im Jugendalter vorwiegend bei Jungen auf und veschwinden häufig nach der Pubertät wieder. In einigen Fällen persistiert dieses Phänomen jedoch bzw. verschlimmert sich sogar. Die ausgeprägteste Form heißt Tourette-Syndrom. Betroffene Patienten leiden oft sehr unter ihren Tics, da diese in der Öffentlichkeit sehr stigmatisierend wirken.