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Augenverätzung
Eine Augenverätzung entsteht, wenn durch Chemikalien, Säuren oder Laugen/Kalklösung die Hornhaut geschädigt wird. Sie wird meistens trüb und die Lidkanten können mit der Bindehaut verkleben. Wenn ätzende Stoffe ins Auge gelangen, ist es dringend notwendig, sofort mit steriler Kochsalzlösung oder auch mit Wasser, Milch oder jeder nicht reizenden Flüssigkeit, die gerade zur Hand ist, gründlich die Augen auszuspülen. Langfristig besteht die Therapie in antibiotischen und wundheilenden Augensalben und einem schützenden Verband. Bei irreparablen Hornhautschäden kann nach Abheilen des Auges eine Hornhauttransplantation nötig werden. Die Augenverätzung stellt einen dringenden Notfall dar und muss umgehend behandelt werden.