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Parkinson-Krankheit
Diese auch als Morbus Parkinson oder Schüttellähmung bezeichnete Erkrankung bewirkt eine langsam voranschreitende Zerstörung der Nervenzellen des Gehirns. Typische Symptome sind Zittern der Arme und Beine im Ruhezustand, eine schwindende Muskelkraft und eine gewisse "Steifheit" des gesamten Körpers mit langsamen, stockenden Bewegungen. Gedächtnis und Intelligenz sind nicht betroffen, es kann jedoch zu Depressionen und Panikattacken kommen. Die Ursache dieser Erkrankung ist in den meisten Fällen unbekannt, es existiert jedoch auch eine erbliche Form, sowie in seltenen Fällen ein durch Medikamente, Hirnentzündung oder Trauma hervorgerufenes Parkinson-Syndrom. Häufig beginnt die Krankheit im 6. Lebensjahrzehnt und schreitet langsam und kontinuierlich fort. Eine Möglichkeit der Heilung gibt es derzeit nicht, durch verschiedene Medikamente sowie einen sogenannten"Hirnschrittmacher" können die Symptome jedoch vermindert und der Krankheitsverlauf hinausgezögert werden. Ein neuer, sehr umstrittener Therapieansatz besteht in der Verpflanzung embryonaler Hirnzellen. Diese Therapie ist jedoch noch im Versuchsstadium und in Deutschland nicht zugelassen.