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Knochenmark
Als Knochenmark bezeichnet man die weiche, zum Teil auch flüssige Substanz, die sich in den Hohlräumen von Knochen befindet. Es dient vor allem während der Embryonalzeit und im Kindesalter der Blutbildung. Beim Erwachsenen findet man nur noch in wenigen Knochen, z.B. dem Brustbein, dem Becken, den Wirbeln und den Rippen, blutbildendes Knochenmark. Im Knochenmark befindet sich ca. 10 % des Blutes. Zu den typischen Krankheiten, die das Knochenmark betreffen, gehört die Leukämie (siehe "Blutkrebs") sowie die Strahlenkrankheit.
Bei manchen Krebserkrankungen, vor allem der Leukämie, muss daher das körpereigene Knochenmark zerstört und im Rahmen einer Knochenmarkspende durch gesundes ersetzt werden.