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Down-Syndrom
Beim Down-Syndrom handelt es sich um eine Genommutation, bei der ein Chromosom (siehe "Chromosom") der Erbinformation dreimal statt zweimal vorhanden ist. Da es sich hierbei um das Chromosom 21 handelt, spricht man auch von Trisomie 21. Dieser Defekt entsteht bei der Zellteilung der Keimzellen und führt zu einer mehrfachen Behinderung des betroffenen Kindes. Neben Herzfehlern, geistiger Unterentwicklung und Kurzgliedrigkeit ist vor allem ein asiatisch wirkendes, flächiges Gesicht mit schrägen Augen typisch, weshalb umgangssprachlich auch oft von "Mongolismus" gesprochen wird. Die Lebenserwartung von Down-Syndrom-Patienten ist in der Regel etwas niedriger als beim Gesunden. Das Down-Syndrom gilt trotz seiner vielfachen Auswirkung als leichte Behinderung, da die Patienten weitgehend selbstständig sind. Durch frühe Förderung der Kinder lassen sich viele körperliche und geistige Schwächen ausgleichen und ermöglichen Down-Syndrom-Patienten ein fast normales Leben.