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Gicht
Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zur Erhöhung der Harnsäure im Blut kommt. Diese lagert sich in Form von Harnsäurekristallen in Gelenken und im Gewebe ab und führt zur Zerstörung des Gewebes, zu Schmerzen und zu Schwellungen, den Gichtknoten. Typisch für eine chronische Gichterkrankung ist ein schubartiger Verlauf mit immer wieder auftretenden, heftigen Schmerzen , Schwellungen und Rötungen in den Gelenken. Langfristig kommt es zur Verformung und Versteifung der betroffenen Gelenke.
Ursachen für die Entstehung einer Gicht sind neben genetischer Veranlagung vor allem eine bestehende Zuckerkrankheit (siehe "Zuckerkrankheit"), die die Nieren schädigt und so den Abbau von Harnsäure verhindert.
Akute Gichtschübe lassen sich durch Medikamente lindern, sie heilen die Krankheit jedoch nicht! Zur dauerhaften Besserung kommt es oft durch eine konsequente Nahrungsumstellung.