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Demenz
Als Demenz bezeichnet man einen chronisch fortschreitenden Verlust der Gehirnsubstanz, der mit Verwirrung, Verlust des Gedächtnisses und Schädigung anderer Denkprozesse einhergeht. Neben der Alzheimer-Erkrankung gelten als Ursache einer Demenz auch ein oder mehrere kleine Schlaganfälle, Alkoholmißbrauch, die Parkinson-Erkrankung, Hirntumoren, AIDS, Syphilis, Multiple Sklerose oder Stoffwechselerkrankungen.
Die Rate der Demenzkranken nimmt mit höherem Alter stark zu. Da die meisten Demenzen fortschreitend sind, werden die betroffenen Patienten letztendlich meist zum Pflegefall.
Demenzen können sowohl medikamentös als auch durch Gedächtnistraining und Psycho- oder Soziotherapie behandelt werden, eine Heilung gibt es für die meisten Demenzen allerdings nicht. Eine neue, allerdings umstrittene Therapieoption stellt die Behandlung mit embryonalen Stammzellen dar.