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Tollwut
Die Tollwut ist eine vom Tollwutvirus hervorgerufene Infektionskrankheit, die eine lebensgefährliche Hirnentzündung hervorruft. Sie wird durch Körperflüssigkeiten, vor allem Speichel, übertragen. Typischerweise wird der Mensch durch den Biß eines erkrankten Tieres infiziert. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher, außer bei wenigen Fällen von Organtransplantation, nicht beobachtet. Weltweit sterben jährlich 40000-70000 Menschen an Tollwut, hauptsächlich in Afrika und Indien, während die Tollwut in Deutschland äußerst selten geworden ist. Nach Infizierung durch ein erkranktes Tier zeigen sich zunächst grippeähnliche Symptome, die dann wieder verschwinden. Nach mehreren Wochen bis Monaten zeigen sich dann die ersten typischen Tollwutsymptome wie Angst, Verwirrung, Speichelfluss, Halluzinationen und Delirium, in welchem die Patienten 2-10 Tage nach Beginn der Symptome versterben. Eine unbehandelte Tollwut endet immer tödlich! Helfen kann nur eine Impfung unmittelbar nach Kontakt mit einem infizierten Tier. Sobald die ersten Symptome auftreten, ist es in der Regel für jede Therapie zu spät.