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Schnarchen

Als Schnarchen wird ein knatterndes Geräusch bezeichnet, das bei der Atmung eines schlafenden Menschen in den oberen Atemwegen erzeugt wird. Treten durch das Schnarchen Schlafstörungen auf, spricht man von einer Rhonchopathie, d.h. krankhaftem Schnarchen. Neben Aufwachreaktionen aufgrund der akustischen Störung kann aber auch ein Schlafapnoesyndrom vorliegen, d.h. Aussetzer in der Atmung durch Verschluss der oberen Atemwege, bei dem es in schwereren Fällen auch zu einem Sauerstoffmangel (Hypoxie) kommen kann. Krankhaftes Schnarchen tritt meist im fortgeschrittenen Alter auf und ist abhängig von Schlafposition, Geschlecht und genetischer Veranlagung des Betreffenden. Übergewicht und Alkoholkonsum steigern die Wahrscheinlichkeit einer Rhonchopathie zusätzlich. Als mögliche Ursache kommen auch Allergien gegen Hausstaubmilben oder Bettfedern in Frage. Je nach Ursache sind verschiedene Therapiemaßnahmen möglich. Bei einer leichten Rhonchopathie können eine Änderung der Schlafposition und Gewichtsabnahme bereits Wirkung zeigen, bei einem Schlafapnoesyndrom kommen evtl. die Behandlung mit einer Überdruckmaske (CPAP), eine Kiefer-Protrusionsschiene oder ein chirurgischer Eingriff in Frage.