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Schlafwandeln

Das Schlafwandeln ist eine besondere Form der Schlafstörung (Dyssomnie), bei der die betroffene Person ohne aufzuwachen das Bett verlässt und umhergeht. Aktuell wird davon ausgegangen, dass das Schlafwandeln durch eine Störung des Aufwachmechanismus im Gehirn verursacht wird, die verhindert, dass der Schlafende zu Bewusstsein kommt. Man weiß heute im Gegensatz zu früheren Vermutungen, dass der Mond keinen Einfluss auf den Somnambulismus hat. Stattdessen spielen andere Ursachen eine Rolle: Bei Kindern kann Fieber zu Schlafwandeln führen, bei Erwachsenen vor allem Stress, Alkohol- und Drogenkonsum oder die Einnahme von Medikamenten. Eine spezielle Therapie zur dauerhaften Heilung von Somnambulismus existiert nicht. Ja nach Ursache können jedoch Psychotherapien, Entspannungstechniken oder Psychopharmaka hilfreich sein. Wichtig bei einer akuten schlafwandlerischen Episode ist, dass der Betreffende nicht abrupt geweckt wird, da dies zu Desorientiertheit führen kann.