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Myelodysplasie
Die Bezeichnung Myelodysplasie oder myelodysplastisches Syndrom ist ein Überbegriff für eine Reihe von Knochenmarkserkrankungen, die eine Störung der Blutbildung zur Folge haben. Insbesondere die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) werden hierbei von krankhaft veränderten Zellen gebildet, was sich in erster Linie durch eine Anämie äußert. Das myelodysplastische Syndrom tritt vorwiegend bei Menschen über 60 auf und führt zum Tode, wenn es unbehandelt bleibt. Die einzige Heilungsmöglichkeit bietet eine Stammzellentransplantation.