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Zuckerkrankheit
Diabetes ist ein Krankheitsbegriff für verschiedene Formen der Zuckerstoffwechselstörung, wobei immer ein absoluter oder teilweise vorkommender Mangel an Insulin (siehe „Insulin“) zugrunde liegt. Meist wird der Diabetes in zwei Gruppen unterteilt: Typ 1 und Typ 2.
Typ 1 bezeichnet einen Insulinmangel, hervorgerufen durch die teilweise oder völlige Zerstörung der Insulin produzierenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Hiervon sind häufig junge Menschen betroffen.
Typ 2 bezeichnet den klassischen „Altersdiabetes“, der in Deutschland einen hohen Prozentsatz der Menschen über 50 Jahren betrifft. Hierbei kann es zu einer zunehmenden Unempfindlichkeit gegen Insulin kommen, was die Insulinausschüttung erhöht und sämtliche Insulinvorräte in der Bauchspeicheldrüse erschöpft. Häufig sind die Patienten älter (> 50 J.), übergewichtig und leiden oft auch unter Bluthochdruck.
Therapie: Während beim Typ-1-Diabetes als Therapie ausschließlich der Ersatz von Insulin (durch Tabletten oder Spritzen) möglich ist, kann man beim Typ-2-Diabetes durch Gewichtsabnahme, eine sinnvolle Diät und Tabletten oft schon einen starken Rückgang der Krankheit bewirken. Bei beiden Formen muss eine möglichst zuckerfreie Diät angestrebt werden.