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Cross-finger-Lappen
Der cross-finger-Lappen ist eine in der Handchirurgie verwendete Methode zur Defektdeckung an Fingern. Hierbei wird vom der Verletzung benachbarten Finger ein viereckiger Weichteillappen gelöst, so dass er an einer der vier Seiten noch am Finger festgewachsen ist und über diesen versorgt wird. Er wird nun auf den Defekt des Nachbarfingers gelegt und vernäht, d.h., für einige Tage sind die Finger verbunden. Der "neue" entstandene Defekt verheilt primär oder wird mit Spalthaut gedeckt. Wenn der Lappen an der neuen Stelle gut eingeheilt ist und sich neue versorgende Gefäße gebildet haben, kann der Stiel zum ursprünglichen Finger durchtrennt werden.