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Die AB0-Erythroblastose ist wie die Rhesusunverträglichkeit eine Unverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut. ...

Abführmittel oder Laxanzien sind Medikamente, welche die Darmentleerung beschleunigen. Sie werden bei Verstopfung eingesetzt, ...

Eine Ablederung oder Avulsion bezeichnet das komplette Durchtrennen und Abziehen der Weichteile sowie Nerven und Gefäße, ...

Als Abstrich bezeichnet man in der Medizin die Entnahme von Zellen mittels Tupfer oder Spatel zur näheren Untersuchung. Da ...

Eine Eiteransammlung in einer neu entstandenen, entzündlich veränderten Körperhöhle bezeichnet man als Abszess. In der ...

ACE-Hemmer sind eine Gruppe von Medikamenten, welche die Freisetzung des Nebennierenhormons Aldosteron (siehe „Aldosteron“) ...

Acetylcholin ist ein wichtiger Neurotransmitter, welcher die Erregungsweiterleitung zwischen zwei Nervenzellen sowie zwischen ...

Acetylcholinesterase ist ein Enzym, welches den Neurotransmitter Acetylcholin spaltet. Sie kann durch verschiedene Gifte ...

Acetylsalicylsäure, von einem bekannten Hersteller auch unter dem Namen Aspirin verbreitet, zählt unter den Medikamenten ...

Die Achalasie ist eine Erkrankung der Speiseröhre, bei der der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen spastisch verändert ...

Unter Achillodynie versteht man das Schmerzsyndrom der Achillessehne, das durch eine Entzündung als Reaktion auf mechanisch ...

Achondroplasie ist eine Erbkrankheit, welche autosomal-dominant vererbt wird. Es kommt zu einer Störung des Knochenwachstums ...

Aciclovir ist ein sogenanntes Virostatikum, das insbesondere zur Bekämpfung von Herpes- oder Varicella-Zoster-Viren eingesetzt ...

Als adenoide Vegetationen bezeichnet man Wucherungen des Drüsengewebes im Rachen, z.B. der Rachenmandeln oder Gaumenmandeln. ...

Als Adenotomie bezeichnet man in der Medizin den chirurgischen Eingriff zur Polypenentfernung. Weiteres siehe "Polypenen ...

Der Aderlass ist eine Therapiemethode, welche vor allem im Mittelalter als Behandlung der Wahl gegen praktisch alle Erkrankungen ...

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine psychische Störung, die bereits im Kindesalter beginnt ...

Fettleibigkeit wird in der Medizin oft als Adipositas bezeichnet, starke Fettleibigkeit als Adipositas per magna. Weiteres ...

Als Adnexitis wird in der Frauenheilkunde die Entzündung von Eileiter und Eierstöcken bezeichnet. Sie kann sowohl einseitig ...

Das in der Nebennierenrinde hergestellte Adrenalin gilt als das Stresshormon. Es wird von der Nebenniere immer dann ins ...

Das adrenogenitale Syndrom ist ein meist angeborenes Krankheitsbild, bei dem es zu einer Überproduktion von Geschlechtshormonen ...

Wenn ein Organ bei der Entwicklung des Menschen erst gar nicht angelegt wird, bezeichnet man dies als Agenesie. Hierbei handelt ...

In der Medizin bezeichnet Agitiertheit eine krankhafte Unruhe, die sich durch Zittern, Bewegungsdrang und nervöse, ruckartige ...

Die Ahornsirupkrankheit ist eine genetische Erkrankung, bei der es zu Stoffwechselstörungen durch eine Eiweißunverträglichkeit ...

Der Name AIDS ist eigentlich eine Abkürzung für "acquired immunodeficiency syndrome" - zu Deutsch: Erworbenes Immunschwächesyndrom. ...

Ajowan ist eine Gewürzpflanze, die auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden kann. Sie gehört zur Familie der Doldenblütler. ...

Als Akinese bezeichnet man eine krankhafte Bewegungsarmut, wie sie z.B. im Rahmen einer Parkinson-Erkrankung auftreten ...

Die Akne ist eine Hautkrankheit, bie der es vermehrt zur Entzündung der Haut mit Bildung von Pickeln und Pusteln kommt. Sie ...

Als Akustikusneurinom bezeichnet man einen aus Binde- und Nervengewebe bestehenden Tumor, der von dem Hör- und Gleichgewichtsnerven ...

Beim Albinismus produziert der Körper den Haut- und Haarfarbstoff Melanin nicht. Dadurch kommt es zu sehr heller Haut, weißblonden ...

Das Aldosteron ist ein wichtiges Hormon, welches in der Nebennierenrinde produziert wird und den Elektrolyt- und Wasserhaushalt ...

Der Begriff der Alexie bezeichnet das völlige Unvermögen, zu lesen. Im Gegensatz zum Analphabetismus hat Alexie nichts mit ...

Die Alkoholembryopathie ist ein Entwicklungsdefekt beim Neugeborenen, welcher dadurch entsteht, dass die Mutter während der ...

Das Alkoholentzugsdelir ist eine lebensbedrohliche Komplikation, die bei Alkoholentzug nach länger bestehender Alkoholabhängigkeit ...

Als Allergie bezeichnet man eine unangemessene, überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe ...

Als Allgöwer-Naht bezeichnet man in der Medizin eine vertikale Rückstichnaht, die gleichzeitig auf einer Seite der Wunde ...

Altersflecken, in der Medizin als Lentigo senilis bezeichnet, sind eine gutartige Hautveränderung. Sie entstehen vor allem ...

Die Geriatrie oder Altersheilkunde ist ein Bereich der Medizin, welcher sich mit den Krankheiten des Alters beschäftigt. ...

Alterswarzen sind hell- bis dunkelbraune, runde, linsengroße Hautveränderungen, die vermehrt ab dem 50. Lebensjahr auftreten ...

Die Alzheimersche Krankheit zählt zu den Demenzen (siehe "Demenz") und bezeichnet eine oft im Alter auftretende, fortschreitende ...

Der Amboss ist im menschlichen Ohr das zweite der drei Gehörknöchelchen. Er liegt zwischen Hammer (siehe "Hammer") und Steigbügel ...

Als Amenorrhoe bezeichnet man bei Frauen das Ausbleiben der normalen Monatsblutung. Ist bei einer jungen Frau bis zum 16. ...

Aminfluoride sind Fluorverbindungen, die in der Zahnmedizin zur Kariesprophylaxe eingesetzt werden. Sie sind inzwischen in ...

Als Amnesie bezeichnet man einen Gedächtnisverlust von zeitlichen und/oder inhaltlichen Erinnerungen. Eine Amnesie kann unter ...

Als Amputation bezeichnet man die vollständige Abtrennung eines Körperteils vom Körper. Dies kann im Rahmen von schweren ...

Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung des Darms, bei der der Anus nicht oder nicht ausreichend ausgebildet ist. ...

Eine Armut an roten Blutkörperchen wird in der Medizin als Anämie bezeichnet. Weiteres siehe "Blutarmut".

Das Gespräch, bei dem der Arzt einen Patienten über dessen Krankheitsbeginn, -verlauf, die medizinische und soziale Vorgeschichte ...

Unter einer Anaphylaxie versteht man eine akute, krankhafte Überreaktion des Immunsystems auf chemische Reize. Diese allergische ...

Als Anasarka bezeichnet man in der Medizin ein Ödem des Unterhautgewebes. Es lagert sich Flüssigkeit in den Weichteilen ein, ...

Die Anästhesiologie ist in der Medizin jener Fachbereich, der sich mit der Ausschaltung und der Linderung von Schmerzen, ...

Als Anastomose bezeichnet man in der Medizin eine chirurgische Verbindung zweier Strukturen zur (Wieder-)Herstellung der ...

Eine Anastomoseninsuffizienz ist eine undichte Stelle, die nach der chirurgischen Herstellung einer Anastomose auftreten ...

Als Aneurysma bezeichnet man eine sackartige Erweiterung von Arterien. Diese neigen dazu, irgendwann zu reißen und eine ...

Das Angelman-Syndrom zählt zu den genetischen Erbkrankheiten und beruht wie das Prader-Willi-Syndrom (siehe“Prader-Willi-Syndrom“) ...

Eine Form von akutem Koronarsyndrom, bei der es unter Anstrengung zu herzinfarktähnlichen Schmerzen kommt, heißt Angina pectoris. ...

Die Angina Plaut-Vincenti ist eine besondere Form der Tonsillitis oder Mandelentzündung. Sie wird ausgelöst durch die zwei ...

Ein Angiolipom ist eine gutartige Fettgeschwulst, die von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen wird. Gelegentlich kommt es ...

Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der eine unkontrollierbare Angst des Patienten im Vordergrund steht. ...

Die Antibabypille ist in westlichen Ländern das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel, das eine ungewollte Schwangerschaft ...

Unter Antibiotika versteht man eine Gruppe von Medikamenten, die das Überleben oder die Vermehrung von Bakterien verhindern. ...

Antidepressiva sind eine Gruppe von Arzneimitteln, die bei depressiven Erkrankungen gegeben werden. Sie wirken je nach ...

Antiepileptika sind Medikamente, welche zentral auf die Aktivität von Nervenzellen im Hirn wirken und so epileptische Anfälle ...

Antihistaminika sind Mittel zur Bekämpfung von Allergien. Sie hemmen den körpereigenen Botenstoff Histamin, der bei einer ...

Antikörper sind im Blut enthaltene Eiweiße, welche bestimmte Strukturen (z.B. von Viren oder Bakterien) erkennen und sich ...

Antimetaboliten sind eine Wirkstoffgruppe aus dem Bereich der Zytostatika. Sie werden gezielt in der Krebstherapie eingesetzt. ...

Antitussiva sind Medikamente, die Husten stillen bzw. den Hustenreiz unterdrücken sollen. Die meisten dieser Präparate enthalten ...

Die Aorta ist die größte Schlagader des Menschen. Sie entspringt direkt aus der linken Herzkammer und leitet das Blut aus ...

Eine Aortendissektion ist eine seltene, sehr gefährliche Gefäßverletzung. Hierbei weichen der innere und der äußere Teil ...

Bei der Aortenisthmusstenose handelt es sich um eine Gefäßeinengung im Bereich des Aortenbogens, welche meist angeboren ist ...

Das APGAR-Schema oder APGAR-Score ist ein medizinisches Verfahren, mit dessen Hilfe der körperliche Zustand eines Neugeborenen ...

Eine Aphasie ist eine Sprachstörung, die mit oder nach einer Nervenerkrankung (z.B. Schlaganfall, Gehirntumor, Hirnblutung, ...

Als Apherese bezeichnet man die extrakorporale Blutreinigung. Hierbei unterscheidet man die Plasmapherese (siehe "Plasmapherese") ...

Aphthen sind kleine, offene Stellen der Schleimhaut, die besonders im Mund, aber auch z.B. im Genitalbereich auftreten können. ...

Als Aplasie bezeichnet man die fehlende Entwicklung eines Organs. Im Gegensatz zue Agenesie ist die Organanlage vorhanden, ...

Ein Schlaganfall wird in der Medizin auch als Apoplex bezeichnet. Weiteres siehe "Schlaganfall".

Als Appendektomie wird die chirurgische Entfernung des Wurmfortsatzes am Blinddarm bezeichnet. Dies ist nötig, wenn der Wurmfortsatz ...

Appendizitis ist der lateinische Begriff für eine Blinddarmentzündung. Da es sich hierbei in der Regel um eine Entzündung ...

Appetitzügler sind Präparate mit appetithemmender Wirkung, die zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Ihre Wirkung beruht ...

Die Apraxie ist eine Störung, bei der die Ausführung von zielgerichteten, willkürlichen Bewegungen nicht oder nur teilweise ...

Das Arnold-Chiari-Syndrom bezeichnet eine Fehlbildung des Kleinhirns, infolge dessen es zur Verdrängung des Kleinhirns durch ...

Die Arteriosklerose (auch als Arterienverkalkung bezeichnet) ist die häufigste Erkrankung von Arterien. Es kommt hierbei ...

Als Arthralgie bezeichnet man jegliche Form von Gelenkschmerzen. Diese können sowohl durch Verletzungen oder Erkrankungen ...

Die Arthrose ist eine weit verbreitete Gelenkerkrankung, die langfristig zur Zerstörung der Knorpelflächen in den Gelenken ...

Die Asbestose ist eine Erkrankung der Lunge und entsteht durch ständiges Einatmen von Asbeststaub. Sie zählt somit zu den ...

Das Asperger-Syndrom gilt als eine leichte Form des Autismus. Es tritt in der Regel mit drei bis fünf Jahren auf und hat ...

Eine Aspirationspneumonie ist eine Lungenentzündung, die dadurch entsteht, dass Mageninhalt durch Erbrechen oder Reflux in ...

Als Asthma wird eine chronische Entzündung der Atemwege mit Verengung der Atemwege, Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit bezeichnet. ...

Das Astrozytom ist ein Gehirntumor und gehört zur Gruppe der Krebserkrankungen. Es tritt gehäuft zwischen dem 25. und dem ...

Als Aszites bezeichnet man in der Medizin eine Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Häufig geht diese Bauchwassersucht ...

Als Ataxie bezeichnet man eine Störung der normalen Bewegungsabläufe, der eine Nervenschädigung zugrunde liegt. Häufig ...

Als Atelektase wird der Kollaps eines Lungenteils bezeichnet, welcher somit nicht mehr zum Gasaustausch und Atemvorgang beitragen ...

Atemnot besteht, wenn man in Ruhe bzw. ohne schwere körperliche Belastung das Gefühl hat, keine Luft mehr zu bekommen. Bei ...

Die Atemtherapie ist ein medizinisches Therapieverfahren, welches angewandt wird, um Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat ...

Ein Atherom, umgangssprachlich auch oft als Grützbeutel bezeichnet, ist ein gutartiger Tumor in der Unterhaut. Es kann nuß- ...

In der Medizin wird der erste Halswirbel, auch als C1 bezeichnet, in der Regel Atlas genannt. Er trägt den gesamten Kopf ...

Als Atopie bezeichnet man im Wesentlichen drei Erkrankungen: den Heuschnupfen, die Neurodermitis und das allergische Asthma. ...

Als Atrichie bezeichnet man das angeborene Fehlen sämtlicher Kopfbehaarung. Dies ist äußerst selten und stellt eine vor allem ...

Atrophie bezeichnet einen Gewebsschwund, welcher durch Mangelernährung, Stoffwechselstörungen, Infekte, chemische Gifte oder ...

Atropin ist ein Gift, welches unter anderem in der Tollkirsche, der Engelstrompete und dem Stechapfel vorkommt. Es führt ...

Die Xerophtalmie ist das Symptom des Austrocknens der Augen. Sie geht meist mit einem starken Juckreiz der Augen einher. ...

Eine Augenverätzung entsteht, wenn durch Chemikalien, Säuren oder Laugen/Kalklösung die Hornhaut geschädigt wird. Sie wird ...

Als Nystagmus bezeichnet man ein rasches, unkontrollierbares Zittern der Augen. Dieser kann krankhaft sein (z.B. bei Parkinson ...

In der Medizin bezeichnet man als Aura bestimmte Sinneswahrnehmungen, die einem epileptischen Anfall oder einer Migräneattacke ...

Ausfluss ist eine Sekretabsonderung aus der weiblichen Scheide. Er kann sowohl physiologisch als auch pathologisch sein, ...

Bei Lepra handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger Mycobacterium leprae ausgelöst wird. Sie ...

Ein starker Flüssigkeitsverlust oder -mangel wird häufig umgangssprachlich als Austrocknung bezeichnet. Dieses Problem betrifft ...

Als Kachexie oder Auszehrung bezeichnet man in der Medizin eine krankhafte, sehr starke Abmagerung. Als Anhaltspunkt spricht ...

Autismus ist eine frühkindliche Entwicklungsstörung, welche meistens vor dem dritten Lebensjahr auftritt und zu verschieden ...

Der zweite Halswirbel (C2) heißt Axis. Er bildet mit dem ersten Halswirbel, dem Atlas, das Kopfgelenk. Über einen Fortsatz, ...